PS_68 | ישראל מנצחת |
Konzert für Frauenchor, Bariton-Stimme und Orchester
allen israelischen Frauen und Männern gewidmet, die ihr Land mutig gegen antisemitischen Hass, islamofaschistischen Vernichtungswahn und Märtyrerkult verteidigen (48:32 - 2024)
Satz I - Vers 2 -19 Satz II - Vers 20 - 21 Satz III - Vers 22 - 36
Eine Psalmenvertonung als Konzert?
Dieses ist nach der Vertonung des PSALM 121 (Chor, Orchester, 2023), dem Orchesterstück ARCIM | BOLD (2024), dem Theaterstück NIE KLANG DAS ORCHESTER SCHÖNER | ALS IN DER REVOLUTION (incl Kehlkarsuite für Marchingband, 2024) meine vierte Auseinandersetzung mit den Geschehnissen und Folgen des 07.10.2023 in Israel. In einem Akt unvorstellbarer Grausamkeit, Menschenverachtung und Niedertracht überfielen islamofaschistische Einsatzgruppen in schlimmster Nazimanier samt einer plündernden palästinensischen „Zivilbevölkerung" wehrlose jüdische Frauen und Kinder, Tanzende und Liebende, Kibuzzim-, Dorf- und Stadt-Bewohner_innen und mordeten, vergewaltigten, verstümmelten, entehrten und verschleppten hunderte von ihnen. Seitdem ist die Welt eine andere geworden - nicht nur die jüdische!
Um dem Ekel, der Verzweiflung, dem Entsetzen über den weltweit auflodernden Judenhass (in einer perversen Umkehrung des Täter-Opfer-Verhältnisses) und der bösen Kälte, die dem jüdischen Staat seitdem allerorten entgegenschlägt etwas entgegenzusetzen, beschäftigt mich die Frage wie Ekel, Verzweiflung und Entsetzen umgewandelt werden können in ästhetischen, positiv-gewendeten AUSDRUCK. Dazu ist es nötig herauszufinden welche Folgen dieser Tag auf die unterschiedlichsten Bereiche unserer „Gesellschaft", unserer „Kultur", unserer „Werte" hat. Alle drei müssen seit dem 07.10.2023 - das ist das niederschlagende Fazit - in Anführungsstrichen gesetzt werden, denn das, was uns angeblich zusammenhält: Werte - Kultur - Gesellschaft hat sich als verlogenes Konstrukt erwiesen, das NICHTS mehr wert ist. Angesichts der monströsen Taten einer mordend-vergewaltigenden, islamisch-toxischen „Männlichkeit" und der dieser nachfolgenden, plündernd-mordenden „Zivilgesellschaft" - ist die Welt nicht mehr was sie vorher war. Vor allem aber deswegen ist sie nicht mehr das, was sie vorher war, weil „die Welt" überdeutlich gemacht hat, dass sie die Juden, d.h. die OPFER des barbarischen Massakers, und ihren Staat HASST, dass sie Israel lieber heute als morgen abschaffen will und dass ihr das Schicksal der Millionen dort Lebenden scheißegal ist. (WARUM werden Opfer gehasst, nicht die Täter_innen?) Nach 18 Monaten (April 2025) steht allen, die es sehen wollen, glasklar vor Augen, dass die HAMAS für ihre Nazibarbarei überall Beifall findet, Verständnis, Jubel - insbesondere die sog. „Linke" tut sich hervor mit antijüdischer / antiisraelischer Häme. Überall auf der Welt treten Anwälte_innen, Verteidiger_innen, Lobhudler_innen auf, die allen Ernstes diese Terror-Taten als „Widerstand" zu verharmlosen suchen und Gemetzel und Blutbad an Unschuldigen als „legitim" darzustellen trachten. Ihre Lügen, Tatsachenverdrehungen, Auslassungen und Taten zeigen eines überdeutlich: motiviert sind Lügen, Tatsachenverdrehungen, Auslassungen und Taten einzig und allein durch HASS. HASS auf die Juden und ihren einzigen Staat. HASS, der durch alle Ritzen quillt, der sich tarnt hinter der Maske des „Rechts", der „Meinungsfreiheit", der „Kunstfreiheit", sich versteckt in wohlmeinender „Menschlichkeit" und „Rechtschaffenheit". Dieser HASS ist atemberaubend. Er ist atemberaubend deshalb, weil er mit seinen Mitteln und zynischen Methoden nach wie vor erfolgreich sein GIFT verbreitet. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, grotesker Verzerrung tatsächlicher Geschehnisse und massiver Lügen entpuppen sich große internationale Organisationen wie UN und EU als antisemitische HAMAS-Anwälte ersten Ranges. Länder wie Spanien, Norwegen und Irland belohnen die Vergewaltiger, Mörder und Verstümmler indem sie das Täter-Land als politisches „Staatsgebilde" eigenen Rechts anerkennen. Sog. „Elite"-Universitäten betreiben einen Überbietungswettbewerb darin die perfideste Theorie zu entwickeln mit der JUDEN angeklagt und angefeindet werden dürfen. Sog. „Studies" (post-colonial-, intersectional-, gender- etc), an den amerikanischen Hochschulen ausgeheckt, sind antisemitische Brutstätten ersten Ranges. Und selbst der senile Papst in Rom entblödet sich nicht das Jesus-Kind in der Krippe mit „Palästinensertuch" auftreten zu lassen. Ergo: der jahrtausende alte HASS auf die Juden war nie weg. Er hat sich nur verlagert. Er hat Mittel und Wege gefunden, im Schein von „Menschlichkeit", „Kultur" und „gesellschaftlichen" „Werten" das alte Gift zu verbreiten. Virtuoser denn je zuvor! -
Es ist ekelhaft sich mit diesen Wahrheiten beschäftigen zu müssen. Aber es ist nötig. Um dem islamofaschistischen Unrat und der moralischen Verkommenheit von dessen politischen Helfer_innen irgendetwas entgegenzusetzen, habe ich nur das Mittel der Kunst. (Besser als nichts.) Seit dem 07.10.2023 versuche ich meinen Ekel in den Griff zu kriegen, indem ich mich solidarisch zeige mit den Opfern. Musikalisch, ästhetisch, mental, politisch: solidarisch mit den Opfern, die sie seit Jahrtausenden sind. Und Klarheit über die Tatsache zu erlangen versuche darüber, warum der Judenhass nicht weichen will. Warum er - im Gegenteil - explosionsartig zu wachsen scheint. Die Antwort ist so einfach wie eindeutig: eine Menge Leute - in den Medien, der Politik, der Wirtschaft, der „Gesellschaft" hat kein Problem damit, das die Juden - mal wieder - um ihr Überleben kämpfen müssen. Im Gegenteil: hohe politische, juridische, kulturelle und gesellschaftliche „Würdenträger_innen" klatschen insgeheim Beifall, dass es dem Judenstaat an den Kragen geht. Und viele von ihnen helfen insgeheim nach. Alles nur erdenkliche wird getan um Israel zu diskreditieren, zu dämonisieren, zu boykottieren.** Aber nur wenige dieser Schreibtischtäter_innen trauen sich in die Öffentlichkeit. Die meisten sind feige: Solange die „öffentliche Meinung", die durch die „öffentlich-rechtlichen" Medien in hohem Maße gelenkt wird, nicht jede Form antizionistischer = antisemitischer Hetzerei verbannt, brauchen wir uns über die hohen Zahlen an HASSVERBRECHEN nicht zu wundern. Solange es in der „Kultur" zum guten Ton gehört antisemtisches Israel-bashing zu betreiben, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass „Kultur" zu einem obszönen Wort geworden ist, das sein Gegenteil - = BARBAREI - heimlich vor sich herträgt und bewirbt. Alles das hat es in der „Geschichte" zu wiederholten Malen gegeben, und wer sich die Mühe macht die gewesenen, jetzigen und künftigen Opfer einmal zu fragen, wird erkennen, dass diese genau wissen woher ihnen die größte Gefahr droht.*** Aber wer fragt die Opfer? - Für die „öffentlich-rechtliche Meinung" sind antisemitische Täter_innen grundsätzlich interessanter und ein Verständnis für ihr tun insgeheim weit verbreitet. Nicht nur in Deutschland ist das so. Weltweit klatschen die Judenhasser_innen Beifall über jeden antisemitischen Vorfall. Etwa 40% der Weltbevölkerung, so wird geschätzt, hat ein negatives Bild von den Juden und ihrem Staat. Das sind 3.28 Milliarden Menschen! Wenn nur ein 100tel von diesen einen eliminatorischen Judenhass teilt, der in einen zweiten Holocaust münden soll und diesen aktiv anstrebt, so sind das 32.8 Millionen Menschen. Eine unvorstellbare Menge an HASS. Verwüstung. Vernichtung. Entmenschlichung. Wie ekelhaft das ist! Und widerwärtig. Und abstoßend.
Und dennoch! Israel ist stark und wird immer stärker! - Und weil das so ist, schäumen die Antisemit_innen und Israelhasser_innen vor Wut. Jede denkbare Gelegenheit wird gesucht und gefunden das kleine Land zu diskreditieren, zu dämonisieren, zu boykottieren. Aber es nutzt nichts: Israel ist stark! Und mit jedem Tag wird es stärker. - Dieser wunderbaren Tatsache habe ich mit meiner Musik AUSDRUCK zu verleihen versucht. -
Am Israel Chai!
** ein wenig Hoffnung besteht darin, dass sich im Gaza-Täter-Land auch Widerstand gegen die Naziherrschaft der Hamas entwickelt. Nur die westlichen „pro-palästinensischen" „Aktivisten_innen" entlarven sich nun als nicht-pro-palästinensisch, sondern als notorische Israelhasser_innen, da sie mit keinem Wort die Proteste erwähnen oder sie gar unterstützen. Nicht ein Wort über den Palästinenser Oday Nasser al Rabay (†22), der von seinen „Landsleuten" brutal gefoltert und ermordet wurde, weil er sich gegen die Herrschaft der Gaza-Nazis auflehnte. Ahmed Fouad Alkhatib, ein leitender Mitarbeiter des Atlantic Council, der im Gazastreifen aufgewachsen ist und den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu scharf kritisiert, fand denn auch drastische Worte gegenüber den angeblichen Friedensaktivisten: »Schande über alle, welche die Demonstranten im Gazastreifen im Stich gelassen und ihre Bitten und Schreie nach Freiheit, Würde und einer Zukunft ohne Hamas, Terrorismus, Gewalt und Konflikte ignoriert haben. Schande über alle ›Journalisten‹, ›Menschenrechtsbetrüger‹, ›Pro-Palästina‹- und ›Solidaritäts‹-und Campus-Aktivisten, Akademiker, ahnungslose Linke, Verschwörungstheoretiker, Intifada-Anhänger, Dschihadisten, Professoren und andere Schwachköpfe, die kein Wort zur Unterstützung der Zehntausenden von Menschen im Gazastreifen verloren haben, die ein Ende der Hamas und des von ihr begonnenen Kriegs fordern«.
*** „… Anybody who thinks that what happens to Jews only happens to Jews is gravely mistaken. What happens to Jews will happen to everybody else; we are canaries in the coal mine." Neil Oberman, kanadischer Anwalt
PSALM 68
SATZ I
(1 Ein Psalmlied Davids, vorzusingen.) 2 Gott steht auf; so werden seine Feinde zerstreut, und die ihn hassen, fliehen vor ihm. 3 Wie Rauch verweht, so verwehen sie; wie Wachs zerschmilzt vor dem Feuer, so kommen die Frevler um vor Gott. 4 Die Gerechten aber freuen sich / und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. 5 Singet Gott, lobsinget seinem Namen! / Macht Bahn dem, der auf den Wolken einherfährt; er heißt HERR. Freuet euch vor ihm! 6 Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung, 7 ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, / der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe; aber die Abtrünnigen bleiben in dürrem Lande. 8 Gott, als du vor deinem Volk herzogst, als du einhergingst in der Wüste, – Sela – 9 da bebte die Erde, / und die Himmel troffen vor Gott – am Sinai –, vor Gott, dem Gott Israels. 10 Du gabst, Gott, Regen in Fülle, und dein Erbe, das dürre war, erquicktest du, 11 dass deine Tiere darin wohnen konnten. Gott, du labst die Elenden in deiner Güte. 12 Der Herr gibt ein Wort – der Freudenbotinnen ist eine große Schar –: 13 Die Könige der Heerscharen fliehen, sie fliehen, und die Frauen teilen die Beute aus. 14 Wollt ihr zwischen den Hürden lagern? / Die Flügel der Tauben sind überzogen mit Silber, und ihre Schwingen schimmern von Gold. 15 Als der Allmächtige dort Könige zerstreute, fiel Schnee auf dem Zalmon. 16 Ein Berg Gottes ist Baschans Gebirge, ein Gebirge, reich an Gipfeln, ist Baschans Gebirge. 17 Was seht ihr scheel, ihr Berge, ihr Gipfel, / auf den Berg, wo es Gott gefällt zu thronen? Ja, dort bleibt der HERR immerdar. 18 Gottes Wagen sind vieltausendmal tausend; der Herr ist unter ihnen, der vom Sinai ist im Heiligtum. 19 Du bist aufgefahren zur Höhe und führtest Gefangene gefangen, du hast Gaben empfangen von Menschen – auch von Abtrünnigen –, auf dass Gott der HERR daselbst wohne.
SATZ II
20 Gelobt sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Sela. 21 Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN, einen Herrn, der vom Tode errettet.
SATZ III
22 Ja, Gott wird den Kopf seiner Feinde zerschmettern, den Schädel derer, die da fortfahren in ihrer Sünde. 23 Der Herr hat gesagt: Aus Baschan will ich sie wieder holen, aus der Tiefe des Meeres will ich sie holen, 24 dass du deinen Fuß im Blut der Feinde badest und deine Hunde es lecken. 25 Man sieht, Gott, wie du einherziehst, wie du, mein Gott und König, einherziehst im Heiligtum. 26 Die Sänger gehen voran, danach die Spielleute inmitten der Mädchen, die da Pauken schlagen. 27 »Lobet Gott in den Versammlungen, den HERRN, ihr vom Brunnen Israels.« 28 Benjamin, der Jüngste, geht ihnen voran, / dann die Fürsten Judas mit ihren Scharen, die Fürsten Sebulons, die Fürsten Naftalis. 29 Biete auf, Gott, deine Macht, die Macht, Gott, die du an uns bewiesen hast 30 von deinem Tempel her; um Jerusalems willen werden dir Könige Geschenke bringen. 31 Bedrohe das Tier im Schilf, die Rotte der Stiere unter den Kälbern, den Völkern, die da zertreten um des Silbers willen. Zerstreue die Völker, die gerne Krieg führen. 32 Aus Ägypten werden Gesandte kommen; Kusch wird seine Hände ausstrecken zu Gott. 33 Ihr Königreiche auf Erden, singet Gott, lobsinget dem Herrn! Sela. 34 Er fährt einher durch die Himmel, die von Anbeginn sind. Siehe, er lässt seine Stimme erschallen, eine gewaltige Stimme. 35 Gebt Gott die Macht! Seine Herrlichkeit ist über Israel und seine Macht in den Wolken. 36 Zu fürchten bist du, Gott, in deinem Heiligtum. / Er ist Israels Gott. Er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobt sei Gott!